Um faire Wettkampfbedingungen zu schaffen, werden Athletinnen und Athleten je nach Art und Schwere ihrer Behinderung in vier Klassen eingeteilt.

BC 1

Cerebralparese – schwer

Athleten mit Einschränkungen aller 4 Extremitäten, schlechter Greif- und Loslassfunktion der Hände sowie schlechter Rumpfstabilität.

Spielen mit Füßen ist erlaubt. Ein Helfer darf den Elektrorollstuhl stabilisieren.

Helfer erlaubt
BC 2

Cerebralparese – mittel

Athleten mit schweren bis mittleren Einschränkungen, jedoch mit besserer Rumpfstabilität. Nutzen häufig einen Handrollstuhl.

Es sind keine Helfer auf dem Spielfeld erlaubt.

Keine Helfer
BC 3

Schwere lokomotorische Dysfunktion

Athleten mit anderen physischen Behinderungen und schwerer lokomotorischer Dysfunktion. Einsatz von Rinnen (Rampen) als Spielgeräte.

Helfer mit eingeschränkten Bewegungsrechten sind zulässig.

Rampe & Helfer
BC 4

Nicht-cerebrale Behinderungen

Athleten mit nicht-cerebralen Motorikbeeinträchtigungen wie Querschnittslähmung, Multiple Sklerose oder Muskeldystrophie.

Keine Helfer erlaubt.

Keine Helfer

Begriffserläuterungen

Cerebrale Parese (CP)

Eine Gruppe von dauerhaften Bewegungsstörungen, die in der frühen Kindheit auftreten. Sie wird durch eine Schädigung des sich entwickelnden Gehirns verursacht.

Multiple Sklerose (MS)

Eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die zu Schädigungen der Nervenfasern führt.

Muskeldystrophie

Eine Gruppe von Muskelerkrankungen, die durch fortschreitenden Muskelschwund und -schwäche gekennzeichnet sind.

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